2.
SKI von A-Z! SKI
von A-Z A
Alkohol
Expertenfaustregel:
Je geübter der Skifahrer, um so geringer die Alkoholwirkung.
Es gibt kein Alkoholproblem
im Wintersport, da die Versorgung durch Ralf bestens organisiert
ist.
Alpen
Volkstümliche
Bezeichnung für den beliebtesten Sportplatz der europäischen
Skifahrer
Altschnee
Schnee
für Skifahrer über 75 Jahre.
Anfänger
Im
Skisport wie im Leben. Immer der Andere.
Après-Ski
Alles
was vor, während und nach dem Skifahren passiert.
B
Basiswissen
Skitechnische
Kenntnisse von einfachen Parteimitgliedern.
Belag
Die
weiche Oberseite der Frühstücksbrote im Winterquartier.
Bodenwelle
Altmodische
Geländeformen in einem unterentwickelten Skigebiet
Bogentreten
Abfahrtstechnik
vernünftiger Skifahrer an Steilhängen.
Breitwedeln
Normaler
Fahrstil von normalen Skifahren, abfällig Schneepflug genannt,
gelegentlich auch Bremsflug.
Bruchharsch
Skitypische
Gesäßverletzung mit Druckfehler.
C
Carvingski
Ski
für kleine, aber kräftige, dicke Anfänger, die
ihn nach mehreren schmerzhaften Stürzen bedenkenlos
an Felsen, Bäume und Hütten in seine Bestandteile zerbrechen
können.
D
Deutscher
Skiverband
In
Deutschland erfundene Methode, gebrochene Skiteile wieder miteinander
zu verbinden und einer
Heilung zuzuführen. Nicht zu verwechseln mit Druck- oder
Notverband
E
Einkehrschwung
Wenn
Ihr diesen Schwung einigermaßen beherrscht, seid Ihr alpin
auf alle Fälle in! Den
Auskehr-Schwung vollführen die meisten Skifahrer instinktiv.
Erster
Skitag
Er
ist immer der Gefährlichste. An ihm brechen Ski, bekommt
man eine Erkältung, verliert man Geld
und Ausweise, regnet es oder man rammt mit seinem Auto ein im
Weg stehendes einheimisches Haus.
Deshalb sollten vernünftige Skifahrer den ersten Skitag streichen
und gleich mit dem zweiten anfangen.
F
Faulschnee
Schneeart,
auf der man nicht skifahren, sondern sich nur im Liegestuhl sonnen
kann
Fehler
Ein
Schlagwort, mit dem man eigentlich den gesamten Bewegungsablauf
beim Skifahren bezeichnen kann.
Rückblickend erkennen viele Skifahrer, daß die reihe
ihrer Fehler mit dem Kauf von Skiern begann.
Figeln
Das
ist nicht die österreichische Ausdrucksweise für das,
was Ihr denkt, sondern eine gleitende Fortbewegung auf Firn.
Firn
Ist
eine besondere Art Schnee. Ihr kauft etwa fünf Pfund Schnee
und legt ihn drei Tage in das Gefrierfach.
Dann deponiert Ihr diesen Block für ca. vier Stunden auf
Euren Eßtisch. Diesen Vorgang mehrmals wiederholen.
Was sich danach auf Euren Tisch befindet, ist Firn.
G
Gletscher
Schneebedeckte,
geeignete Fläche mit natürlichen Bremshilfen wie Gletscherbrand
oder Gletscherspalten.
Grasskilauf
Ökologische
Aufbereitung von Berghängen im Sommer
H
Hasen
Waidgerechter
Ausdruck, den männliche Skifahrer für weibliche Skifahrer
mit gelungenem Design verwenden.
Hirsche
Ehemals
Ureinwohner von Skipisten.
Hitzschlag
Für
Normalskifahrer gewöhnlich unerreichbares Naturerlebnis
Hot-Dog-Run
Skiausflug
in Begleitung einer läufigen Hündin
J
Jetschwung
Fahrtechnik
von Menschen aus gehobenen Einkommensklassen. Fahrtechnik von
Menschen aus gehobenen
Einkommensklassen.
K
Kanten
Vom
Hersteller am Ski angebrachte Metallsteifen, damit man weiß,
wo der Ski aufhört.
Kippschwung
Fahrtechnik,
die man im Trockenkurs übt, vornehmlich in Bars und Restaurant.
Kurzskischwung
Die
Bewegung, mit der man gebrochene Skier in den Kofferraum wirft.
L
Leihausrüstung
Verhängnisvolle
Einrichtung in fast jedem Wintersportort.
M
Mode
Auf
Mode legen Skifahrer keinen Wert. Sie richten sich lediglich nach
den Vorschriften der Industrie, die sich
monatlich ändern.
Muskulatur
Irgendwas
im Körper, das auf Skifahren mit Schmerz reagiert.
N
Nachwachsen
Die
Entwicklung gehorsamer Kinder eines skibegeisterten Ehepaars.
Neuschnee
Unwillkommenes
Himmelsgeriesel während der Skisaison, das alle Anstrengungen,
den Gästen und den Rennläufern gute Bedingungen für
die Ausübung ihres Sports zu bieten, zunichte macht.
O
Osthang
Leicht
zu erkennen mit hilfe der Sonne.
P
Packschnee
In
handlichen Portionen verpackter Schnee, als Mitbringsel aus dem
Gebirge
Pappschnee
Wegen
seiner immensen Klebefähigkeit für Wintersportorte ungeeignet,
aber sehr beliebt bei den Kindern.
Piste
Start-
und Landebahn für Skifahrer.
Q
Qualität
Zustand
der Skiausrüstung, deren Güte in demselben Umfang abnimmt,
wie ihre Entfernung vom Sportgeschäft zunimmt.
Quantentheorie
Die
Lehre von den Skischuhen.
R
Riesenslalom
Skikurs
für Mitglieder des „Klubs der Langen Menschen“.
Rücklage
Das
ganze Jahr über gespartes Geld zur Finanzierung des Skiurlaubs.
S
Schneemangel
Bügelgerät
für Schnee, auch Pistenraupe genannt.
Schneeverhältnisse
Vorübergehende
Liebschaften in Skigebieten.
Skifahren
Die
Kunst, auf zwei widernatürlichen Brettern in einer menschenfeindlichen
Umwelt eine gute Figur zu machen.
Skisack
In
den Alpen verbreitete Bergrüßungsformel zwischen zwei
verfeindeten Skifahrern.
Slalom
Der
Versuch mißgünstiger Funktionäre, Rennläufer
daran zu hindern, ihren beruflichen Aufgaben so schnell
wie möglich geradewegs hinter sich zu bringen.
Sonne
Wenn
Ihr wissen wollt, wo morgens die Sonne ist, dann stellt euch bitte
auf den Osthang.
Stöcke
Was
einst für den Ritter das Schwert, den Landsknecht die Hellebarde
und den Bauern der Knüppel war, sind
heute für den Skifahrer die Stöcke.
Stockeinsatz
Bewährtes
Kommunikationsmittel beim Liftanstehen.
T
Taillenradius
Mittlerer
Durchmesser eines Skihaserls geteilt durch zwei. Mittlerer Durchmesser
eines Skihaserls geteilt durch zwei.
Talski
Speziell
für den Gebrauch in Tälern hergestellt. Für die
Berge wird der Bergski empfohlen.
Telemark
Preisaufschlag
für Hotelzimmer mit Fernsehapparaten.
U
Unterbodenschutz
Durch
ein sogenanntes Synthtik-Vlies verstärkte Rückseite
der Hose in Höhe des Gesäßes.
V
Verwindungsstabilität
Drehbarkeit
des menschlichen Körpers, die durch die Ski an ihrer vollen
Entfaltung gehindert werden.
W
Wedeln
Schwanzbewegungen
von alpinen Kühen, die auf Almwiesen vergessen wurden und
denen das Kitzeln der
Schneeflocken auf ihren Hinterteilen unangenehm ist.
Weihnachten
Was
schenken Skifahrer zu W.? Krawatten, Socken, Krokotaschen, Perlenketten,
Tennisbälle und zur
Sicherheit noch eine Krawatte.
X
X-Beinstellung
Die
X-Beinstellung ist die natürliche Beinhaltung abschüssiger
Pisten, auch Pflugstellung genannt.
Y
Yeti
Sagenhafter
Schneemensch, erste nachweisbare Vorstufe des Skiläufers.
Es soll heute noch Skifahrer geben,
die bei dieser Entwicklungsphase geblieben sind.
Z
Zielgruppe
Jeder
Skifahrer braucht ein Ziel, um seine volle Leistungskraft zu entwickeln.
Als Praktische Lösung hat
sich im Laufe der Zeit erwiesen, wenn sich der Skifahrer, am oberen
Ende eines Steilhanges stehend, eine
Gruppe von Skifahrern zum ZIEL erwählt, die sich in Lockerer
Formation am unteren Ende des Hanges aufhält.
|